Stehen tatkräftige Freunde, die technisch versiert sind und daneben noch umsichtig mit anpacken, zur Verfügung, ist ein Umzug in Eigenregie machbar. Geeignete Lastwagen (Führerscheinklasssen beachten!) kann man heutzutage mieten und je nach Anbieter sogar am neuen Wohnort abgeben.
Schwierig wird ein Umzug jedoch, wenn sperrige Möbel nicht durchs Treppenhaus passen, sondern z.B. ein Außenaufzug nötig ist. Auch finden Umzüge finden leider nicht immer bei schönem Wetter statt. Deshalb sollten für diesen Fall Möbel, Elektrogeräte, Matratzen, Federbetten oder Lampenschirme möglichst nässefest verpackt werden.
Spezielle Folien und gefütterte Schutzhauben gehören zur Standard-Ausstattung einer Spedition. Versiertes Fachpersonal, das Möbel sicher zerlegt und zusammenbaut, Elektrogeräte anschließt und Glas und Geschirr bruchsicher verpackt, schont die Nerven des Auftraggebers. Und diese sind meist von Behördengängen, Adressänderungen und zahlreichen Terminen bereits arg strapaziert.
Ein Spediteur besichtigt in der Regel das Umzugsgut, bevor er einen Kostenvoranschlag erstellt. Dabei sollten Sie ihn vor allem auf besonders schwer zu transportierende Güter, z.B. die Gefriertruhe im Keller, hinweisen. Ein Preis-Vergleich mit genauer Absprache der Leistungen lohnt in jedem Fall. Denn die Kosten für einen Umzug können sich im vierstelligen Bereich sehr unterscheiden.
Die Preise sind abhängig von:
 |  | dem benötigten Laderaum (Möbelwagenmeter) |
 |  | der Entfernung zwischen den Umzugsorten |
 |  | dem Aufwand für Ab- und Aufbau |
 |  | dem Stundenlohn der Handwerker, Packer und Fahrer |
 |  | der Höhe der Versicherungssumme |
Wichtig:
Möbelspeditionen haften bei Schäden an zerbrechlichen Teilen nur, wenn diese durch ihr Personal verpackt wurden – nicht für Teile, die der Besitzer verpackt hat.
(nach: Mendack,S.:Geld Checkliste Der perfekte Umzug. Regensburg,1997)