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| Fensterarchitektur ist mehr als „Löcher schließen“ |
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Wie man Fenster als Gestaltungselemente einsetzt
 |  Was man bei dieser modernen Objektgestaltung (Medienzentrum Mannheim) nicht auf den ersten Blick sieht: Hinter der futuristischen Glasabdeckung sorgen Holzrahmen im Innenbereich für natürliche Ästhetik. Bild: Initiative ProHolzfenster / Visiostar
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Warum beeindrucken uns Fassaden? Weshalb gefallen uns manche Gebäude besonders gut? Es liegt wohl weniger an einzelnen Details – immer ist es der Gesamteindruck, der auf uns wirkt und ein Bauwerk in sich stimmig und rund erscheinen lässt. Fenster als die „Augen“ eines Hauses spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie setzen Akzente und geben dem Haus ein unverwechselbares Gesicht. Auch in der Gründerzeit des frühen 20. Jahrhunderts, als die Formenvielfalt und Gestaltungskunst im Fensterbau ihren Höhepunkt erreichte, waren die Fenster stets harmonisch eingebunden in die Gesamtarchitektur. Fenster einbauen bedeutet also wesentlich mehr als nur „Löcher zu schließen“ und ihre Auswahl will wohl bedacht sein. Auch heute setzen Architekten und Bauherren Fenster bewusst als gestalterisches Element ein.
Flexibilität mit Holz
Holzfenster bieten für individuelle Gestaltungswünsche eine besonders große Bandbreite. Das beginnt schon bei der Fertigung: Gute Fensterhersteller sind so flexibel, dass sie sogar das Mitgestalten an der Profilgeometrie ermöglichen. Ob beim denkmalgeschützten Renovieren oder beim modernen Objektbau – besondere Anforderungen lassen sich oft nur mit Holz- oder HolzMetallfenstern umsetzen. Ein Verzicht auf die V-Fuge innen, eine profilierte Glashalteleiste bei historischen Fenstern oder eine geradlinige Gestaltung – technisch ist mit Holz vieles machbar.
Innen: Natur pur
Vielfältige Möglichkeiten erschließen sich auch im Innenbereich. Schützt man die wertvollen Holzfenster außen durch eine Aluminiumschale oder durch eine Glasfassade, kann man für die Rahmen innen unter zahlreichen Holzarten auswählen: Kirsche, Buche, Nussbaum oder auch exotische Hölzer finden immer häufiger auch im Fensterbau Verwendung. Was innovative Architekturbüros vor einigen Jahren begonnen haben, zeichnet sich allmählich als Trend ab: So viel Natur wie möglich ist gefragt – die Holzrahmen innen werden nicht übertüncht, sondern nur geölt oder gewachst. So wird die schöne Struktur der Hölzer noch besser sichtbar und gewinnt an Intensität.
Vielseitig in der Gestaltung und natürlich in der Ausstrahlung: Holzfenster haben ihre ganz eigene Ästhetik, die Individualisten immer mehr zu schätzen wissen.
Informationen:
Initiative ProHolzfenster e.V.
Zimmerstraße 79-80, 10117 Berlin
www.proholzfenster.de |
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